Sonntag, 28. April 2013

Acapulco

Hallo Ihr,

heute mal eine kleine Geschichte aus Acapulco. Acapulco ist einer der beiden bedeutentsten Hafenstädt in Mexico. von hier aus werden die ganzen Autos von VW nach Amerika und nach Asien verschifft. Ausserdem ist Acapulco noch für seine Klippenspringer und seine vielen Käfertaxen bekannt, doch dazu später mehr.

Nachdem ich zwei Wochen in Mexico war, stand das erste verlängerte Wochenende auf dem Programm. So eine Chance muss man natürlich nützen um zu reisen. Also schloss ich mich einer 6 - köpfigen Reisegruppe an und es zog uns nach Acapulco. Um 21 Uhr ging es in Puebla am TAPU los. Der TAPU ist so etwas wie ein Hauptbahnhof für Busse, da in Mexico das Schienennetz nur schlecht ausgebaut ist und die meisten Wege in Reisebussen zurückgelegt werden.

Das erste Highlight auf meiner Reise waren diese Busse. Das sind keine Busse wie wir Sie aus Deutschland kennen. Das sind Busse mit dem Interior der Business Class eines Fliegers. Die Rückenlehne konnte 45 Grad nach hinten gestellt werden. jeder Sitz hate nach beiden Seiten genug Platz und die Beinfreiheit war bombastisch, zumal man auch noch seine Füsse auflegen konnte. EIN TRAUM. Ausserdem hatte jeder Sitz seinen eigenen Touchscreen - Monitor mit jeder Menge Filme, Internetanschluss und Spielen.

Dies war jedoch auch nötig um schlafen zu können und die 7 Std. fahrt gut zu überbrücken. Ich konnte wirklich sehr gut schlafen und als wir um 5 Uhr in Acapulco ankamen, war ich doch sehr fit. Allerdings gab es ein Problem. Wir konnten erst um 10 unser Bungalow beziehen. Was macht man in einem solchen Fall?

Man klingelt erst mal den Mann an der Rezeption wach um im mitzuteilen dass wir da sind und fragen ob wir schon das Bungalow beziehen können und stellen dann fest, dass der Mann einfach auflegt. Wir liessen uns jedoch nicht entmutigen und fuhren trotzdem mit dem Käfer zur Unterkunft und konnten dann doch bereits unser Bungalow beziehen. Das war natürlich eine super Sache und so legten wir uns noch bis 10 Uhr aufs Ohr.

Die nächsten Tag waren wir am Pazifik zum relaxen. Und wir hatten endlich mal für Mexico vernünftige Temperaturen von 25 Grad, denn Ende Februar hatte es in Puebla noch 2-4 Grad nachts was gar nicht so nice war.

Ein weiteres Hightlight war eine Fahrt mit 7 Leuten in einem VW Vocho, es war der Wahnsinn was doch in so einen kleinen Käfer so alles reingeht. Naja so fuhren wir schließlich mit 2 Mann auf dem Beifahrersitz, 4 auf der Rücksitzbank und einer hinter Quer durch halb Acapulco. Aber der Spaß wars wert :-) Ausserdem besuchten wir noch die Klippenspringer bei Nacht die sich aus bis zu 25m von den Klippen ins Meer stürzten, was auch sehr beeindruckend war, zumal die Springer zwischen 6 - 35 Jahre alt waren und aus verschieden Höhen absprangen.

Das dritte Highlgiht war, dass wir beinahe keine Karten mehr für die Rückfahrt bekamen. Aber so schnell kanns gehen. Nachdem wir schließlich noch 7 letzte Karten für die Rückfahrt bekommen hatten waren wir doch erleichtert, auch wenn wir eigentlich früher los wollten. Aber man kann halt doch nicht alles haben. So kamen wir schließlich um 5 Uhr am TAPU
in Puebla an um schließlich um halb acht schon wieder los zur Arbeit zu fahren.

Allerdings war es ein guter Einstand in meine Zeit hier in Mexico, geprägt von mehreren Hightlights.

Montag, 15. April 2013

La Malinche

Hallo Ihr,
nach dem 1/3 habe ich es jetzt endlich mal geschafft, euch ein bisschen was von meinen Reisen hier in Mexico in meinem Blog zu schreiben. Ich will versuchen ab sofort öfter euch zu berichten und euch auf dem laufenden zu halten und will auch versuchen schon Erlebtes noch nachzutragen.

Am Samstag waren wir auf dem La Malinche, einem von 4 Bergen die nicht weit von Puebla entfernt sind.
Nachdem wir eigentlich um 7 Uhr losfahren wollten und letztendlich doch erst um halb acht loskamen gings also los, die "wilde" Fahrt. Und es war wirklich eine wilde Fahr. Nachdem meine zwei Mitbewohnerin sich ausführlichst um die Streckenplanung bemüht hatten, und Kleinigkeiten wie z.B. Kraftstoffanzeige bei 0 und weit und breit keine Tanke in Sicht, bewältigt waren, sind wir dann ungefähr 10 min vor erreichen des Ziels an einem Schild abgebogen, welches zwar den Weg zum La Malinche anzeigt aber uns fast ins Verderben gestürzt hätte. So fahren wir also noch anfangs auf einer guten Straße und stoßen nach einiger Zeit auf einen Feldweg. Kein Feldweg, wie man ihn sich in Deutschland vorstellt sondern ein staubiger Weg, mit Steinbrocken, die ungefähr so groß waren wie Honigmelonen. Das hat unserem Jetta natürlich nicht so sehr gefallen und es kamen dann doch so die ein oder anderen Geräusche vom Unterboden welcher auf den Steinbrocken herumkratzte. Nachdem dann der Weg immer schlechter wurde haben wir festgestellt, dass der Jetta einfach nicht das richtige Auto für den Trip ist, da wir zum Teil dann schon auf nur noch drei Rädern unterwegs waren. Nachdem wir also schon eine halbe Stunde auf dem Feldweg unterwegs waren und alle Insassen schon völlig durchgeschwitzt waren, trafen wir auf einen Mann, den wir mal nach dem Weg fragten, ob wir den richtig seien. Der antwortete "Ja, in 1 km kommt der Parkplatz". Wir wieder mit neuer Hoffnung im Gepäck, machen uns auf den letzten KM aber der KM war gefahren und kein Parkplatz in Sicht. Nach 5 km und einer Stunde kamen wir letztendlich zu einer Schranke mit zwei Männern. Diese wiesen uns schließlich über einen deutschen Verhältnissen entsprechenden Waldweg, den Weg zum Parkplatz. Nach offiziellen Angaben sollte die Fahrt 1 Stunde dauern. Unsere Fahrzeit betrug jedoch 3,5 Stunden. Viel verlorene Zeit aber viel gewonnene Erfahrung.

Am Parkplatz angekommen, wanderten wir los. Ziel war eine Höhe von 4400m mit einer erwarteten Dauer von 4 Stunden. Der Weg war schnurgerade nach oben, steil, staubig und rutschig. Nachdem wir 1.5 Stunden nur durch den Wald gelaufen sind, kamen wir auf ein Plato und sahen endlich den Gipfel des Berges und wir erkannten es lag noch viel vor uns. Und es war schweißtreibend, bis wir oben waren, aber dennoch, nach 8 km, 3,5 Stunden aufstieg und 1100 hm waren wir da und wir hatten einen wahnsinns Asblick. Auf dem Weg haben wir schließlich noch eine Gruppe von anderen Praktikanten getroffen, mit denen wir den letzten Weg gemeistert haben.

Alles in allem hat es sich gelohnt :-)

Fazit: Erkundige dich 3 mal nach dem Weg, auch wenn ein Schild den Weg weisst. Viva la Mexico.

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